Sechs Wochen für die Blasmusik jedes Jahr!

225 Stunden im Jahr oder etwa sechs Arbeitswochen erbringt ein Blasmusiker im Musikbezirk Fürstenfeld jedes Jahr ehrenamtlich. Müsste man die Zeit der 540 Musikerinnen und Musiker bezahlen würde man dafür 8,5 Millionen Euro aufwenden. Es gibt zehn Blasmusikkapellen, aber seit der Gemeindefusion nur mehr 9 Gemeinden im Musikbezirk Fürstenfeld.

Bezirksobmann Karl Hackl präsentierte gemeinsam mit Bezirkskapellmeister Bernhard Posch, Bezirksstabführer Siegfried Gosch und Bezirksjugendreferent Engelbert Urschler den umfangreichen Tätigkeitsbericht 2017. Musikalisch begleitet wurde die Versammlung vom Musikverein Burgau unter der Leitung von Raphael Schiller sowie von den Prima la musica-Teilnehmer Felix Karner, Julian Seidnitzer und Markus Posch. Sein Vater Herbert Schiller hat die Funktion des Kapellmeisters nach 17 Jahren aus beruflichen Gründen beenden müssen.

Bürgermeister Gregor Löffler meinte dass es ihn besonders freut, wenn man weiß, was die Musikvereine für die einzelnen Gemeinden leisten. Ein Musikverein ist das Etikett jeder Gemeinde und leistet mit seiner Jugendarbeit wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit und bietet Zugang für junge Menschen. Auch die weiten Ehrengäste wie Landtagsabgeordnete Lukas Schnitzer und Wolfgang Dolesch, Nationalratsabgeordneter Christian Schandor, Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer, Landesschriftführer Richard Schmid und Ehrenobmann Johann Tauchmann zogen den Hut vor den enormen Leistungen im Blasmusikbezirk Fürstenfeld. Ohne Blasmusik würde die Gesellschaft so wie wir sie kennen nicht funktionieren.

Im März und April kann man praktisch jedes Wochenende bei Konzerten die musikalische Qualität unser Musikvereine genießen. Am 15. April findet in Fürstenfeld der Steirische Blasmusikkongress statt. Das Bezirksjugendcamp macht vom 21. bis 24. August in Fürstenfeld Station und eröffnet mit dem Abschlussauftritt die Augustinifesttage. Das Bezirksmusikfest findet am 15. September in Ottendorf statt.

Harald Maierhofer

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