Das war der 1. Steirische Blasmusikkongress

Fotos

Ein buntes Bild aus unzähligen Trachten und Uniformen, auf Hochglanz polierte Instrumente und lachende Gesichter. Die Bezirksstadt Fürstenfeld wurde am 15. April für einen Tag zur Hauptstadt der steirischen Blasmusik. Diesmal war jedoch alles anders, der 1. Steirische Blasmusikkongress bot einen Tag lang Information und Motivation für die heimischen Blasmusiker.

Was wäre ein Blasmusikverband ohne seine Vereine? Die Generalversammlung des Steirischen Blasmusikverbandes als Startschuss zum Blasmusikkongress bot einen Überblick über die großartigen Leistungen der 393 heimischen Musikkapellen mit ihren rund 19.500 Musikern. Der Dachverband bietet Serviceleistungen und unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Diese Verbandsarbeit wurde mit einem einstimmigen Wahlergebnis im Rahmen der Neuwahlen bestätigt.

Auch LH Schützenhöfer bezeichnete die Arbeit der steirischen Blasmusik als „Fundament der Gesellschaft“ und LH-Stv. Schickhofer sprach von der Wichtigkeit der musischen Ausbildung unserer Jugend, an der auch in Zukunft nicht gespart werden darf.

Der gesamte Nachmittag stand unter dem Zeichen von zahlreichen Workshops und Seminaren zu allen wesentlichen Bereichen der Blasmusik, welche das Areal rund um die Stadthalle Fürstenfeld in eine große Klangwolke hüllten, aber zu angeregten Diskussionen über Marketing, Datenschutz und viele weitere Themen führten. Seinen Abschluss fand der 1. Steirische Blasmusikkongress im ersten Auftritt des „Steirischen Feuerwehrochesters“, das aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren besteht, die auch aktive Blasmusiker sind.

An Bezirksobmann und Landesfinanzreferentstellvertreter Ing. Karl Hackl wurde in Würdigung seiner großen Verdienste um die Österreichische Blasmusik das Verdienstkreuz in Silber vom Österreichischen Blasmusikverband verliehen.

Harald Maierhofer

 

Fotos