Klangwolke zu Ehren von Markgraf Leopold

Am 26. Oktober gedenkt das Stift Rein alljährlich seines Gründers mit Erzbischof Lackner. Der Musikbezirk Deutschlandsberg gestaltete dabei heuer die Klangwolke!

Seit im Herbst des Jahres 2006 das Grab des Stifters von Rein, des Grafen Leopold aus dem Geschlecht der Traungauer, gefunden wurde, feiert das Stift Rein den 26. Oktober in besonderer Weise. Im ältesten Totenbuch des Klosters ist sein Sterbetag unter dem 26. Oktober 1129 eingetragen: “Leopoldus Marchio Stiriae et fundator Runensis Coenobii” Leopold Markgraf der Steiermark, Stifter des Klosters Rein.

Messe mit Erzbischof Franz Lackner OFM. 

Seit 2007 wird dieser Tag – zugleich Nationalfeiertag – im Stift besonders begangen. 
Um 10 Uhr wurde mit Erzbischof Franz Lackner unter Mitgestaltung des Männergesangvereins Liebenau der Festgottesdienst gefeiert. Anschließend erklang die Klangwolke, komponiert von Prof. Rudolf Bodingbauer zu Ehren des ersten Landesherrn der Steiermark, dargeboten von MusikerInnen des Musikbezirks Deutschlandsberg unter der Leitung von Gerhard Absenger. Auf die Klostersuppe und das eigens für diesen Tag von der Bäckerei Viertler kreierte Leopoldibrot freuen sich schon viele. Im Stift Rein wird die frühe Geschichte der Steiermark erzählt.

Nach der feierlichen Gedenkfeier wurde auch noch ein Marschkonzert des Auswahlorchesters dargeboten. Nächstes Jahr wird der Musikbezirk Voitsberg die Feier umrahmen.

 

 

 

 

Text/Fotos: Markus Stradner